6.1 Energiepolitik Schweiz
Um was geht es eigentlich?
Ausgangslage
Die sog. „Energiestrategie 2050“ mit Solarstrom als wesentlicher Leistungsträger
Vorab nochmals eine kurze Zusammenfassung der zentralen Problematik der sog. „Energiestrategie 2050“ mit Solarenergie als schwergewichtiger Stromlieferant. Hauptproblem dieser Gewichtung ist die extrem ungleiche Verteilung der Stromproduktion mittels Solaranlagen über den Jahresverlauf. So fallen von der jährlichen Stromproduktion eienr Solaranlage im Sommer (MAI, JUN, JUL) ca. 43 % und im Winter (NOV, DEZ, JAN) lediglich ca. 7 % davon an. Die Begründung dieser Werte sind im Abschnitt Solaranlagen hergeleitet. Es herrscht also in der kalten Jahreszeit eine krasse Unterversorgung und in der warmen Jahreszeit eine Überproduktion von Strom, der nicht verwendet werden kann. Es entsteht dadurch einerseits eine Versorgungslücke (Solarenergie ist ohnehin nicht in der Lage wichtige Bandenergie zu liefern) und andererseits ein „Solarberg“, der zu instabilen Strompreisen und letztlich zum kompletten Marktversagen führt (negative Strompreise). Solarstrom kann, richtig eingesetzt, wichtige Beiträge zur Stromversorgung beitragen - aber nicht als bedeutender Leistungsträger.
Als reales Beispiel dazu: Deutschland rühmt sich (2025) nahezu 60 % der Stromproduktion mit erneuerbaren Energien zu produzieren. Der Anteil des Solarstroms ist aber lediglich 14 % - der Löwenanteil leistet der Wind.
Die beiden nachfolgenden Bilder sollen die Situation in der Schweiz graphisch verdeutlichen.
Einerseits anhand eines Bildes aus der Präsentation von Regierungsrat Dr. Martin Neukom, welches ein mögliches Mengengerüst zur Erfüllung der sog. „Energiestrategie 2050“ und die daraus folgende jährliche Stromproduktion im Jahr 2050 aufzeigt.
Andererseits die Energie-Flussdiagramme Sommer/Winter eines bezüglich erneuerbaren Energien top ausgerüsteten Einfamilienhauses mit PV-Anlage im Zürcher Unterland.
Die sog. „Energiestrategie 2050“ mit Solarstrom als wesentlicher Leistungsträger
Vorab nochmals eine kurze Zusammenfassung der zentralen Problematik der sog. „Energiestrategie 2050“ mit Solarenergie als schwergewichtiger Stromlieferant. Hauptproblem dieser Gewichtung ist die extrem ungleiche Verteilung der Stromproduktion mittels Solaranlagen über den Jahresverlauf. So fallen von der jährlichen Stromproduktion eienr Solaranlage im Sommer (MAI, JUN, JUL) ca. 43 % und im Winter (NOV, DEZ, JAN) lediglich ca. 7 % davon an. Die Begründung dieser Werte sind im Abschnitt Solaranlagen hergeleitet. Es herrscht also in der kalten Jahreszeit eine krasse Unterversorgung und in der warmen Jahreszeit eine Überproduktion von Strom, der nicht verwendet werden kann. Es entsteht dadurch einerseits eine Versorgungslücke (Solarenergie ist ohnehin nicht in der Lage wichtige Bandenergie zu liefern) und andererseits ein „Solarberg“, der zu instabilen Strompreisen und letztlich zum kompletten Marktversagen führt (negative Strompreise). Solarstrom kann, richtig eingesetzt, wichtige Beiträge zur Stromversorgung beitragen - aber nicht als bedeutender Leistungsträger.
Als reales Beispiel dazu: Deutschland rühmt sich (2025) nahezu 60 % der Stromproduktion mit erneuerbaren Energien zu produzieren. Der Anteil des Solarstroms ist aber lediglich 14 % - der Löwenanteil leistet der Wind.
Die beiden nachfolgenden Bilder sollen die Situation in der Schweiz graphisch verdeutlichen.
Einerseits anhand eines Bildes aus der Präsentation von Regierungsrat Dr. Martin Neukom, welches ein mögliches Mengengerüst zur Erfüllung der sog. „Energiestrategie 2050“ und die daraus folgende jährliche Stromproduktion im Jahr 2050 aufzeigt.
Andererseits die Energie-Flussdiagramme Sommer/Winter eines bezüglich erneuerbaren Energien top ausgerüsteten Einfamilienhauses mit PV-Anlage im Zürcher Unterland.
Beiträge einzelner Technologien zur Erfüllung der sog. „Energiestrategie 2050"
Szenario Neukom: Nachträglich ergänzt mit Messwerten und Hinweisen (weiss eingetragen).
Das obige Szenario von Regierungsrat Neukom basiert u. a. auf der Annahme von:
57 TWh/a Solarstrom: Bei Annahme eines Standard-Panels von 400 W bedingt dies ca. 150 Mio. Solar-Panels
9 TWh/a Wind: Bei Annahme einer mittleren Turbinenleistung von 5 MW bedingt dies ca. 900 bis 1‘200 Windkraftanlagen
57 TWh/a Solarstrom: Bei Annahme eines Standard-Panels von 400 W bedingt dies ca. 150 Mio. Solar-Panels
9 TWh/a Wind: Bei Annahme einer mittleren Turbinenleistung von 5 MW bedingt dies ca. 900 bis 1‘200 Windkraftanlagen
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Flatterstrom mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
- Jährliche Stromproduktion von 1 Panel: 400 W * (24*365) h * 0.11 = 385‘440 Wh = 385 kWh = 0.385 MWh/Panel
- Jährlicher Strombedarf Solar: 57 TWh = 57‘000 GWh = 57‘000‘000 MWh
- Bedarf an Solarpanels: 57‘000‘000 MWh / 0.385 MWh/Panel = 147‘882‘939 Panels
----------------------------------------------
- Jährliche Stromproduktion von 1 WKA: 5 MW * (24*365) h * 0.17 = 7‘446 MWh/WKA
- Jährlicher Strombedarf Wind: 9 TWh = 9‘000 GWh = 9‘000‘000 MWh
- Bedarf an Windkraftanlagen (WKA): 9‘000‘000 MWh / 7‘446 MWh/WKA = 1‘209 Windkraftanlagen
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
- Jährliche Stromproduktion von 1 Panel: 400 W * (24*365) h * 0.11 = 385‘440 Wh = 385 kWh = 0.385 MWh/Panel
- Jährlicher Strombedarf Solar: 57 TWh = 57‘000 GWh = 57‘000‘000 MWh
- Bedarf an Solarpanels: 57‘000‘000 MWh / 0.385 MWh/Panel = 147‘882‘939 Panels
----------------------------------------------
- Jährliche Stromproduktion von 1 WKA: 5 MW * (24*365) h * 0.17 = 7‘446 MWh/WKA
- Jährlicher Strombedarf Wind: 9 TWh = 9‘000 GWh = 9‘000‘000 MWh
- Bedarf an Windkraftanlagen (WKA): 9‘000‘000 MWh / 7‘446 MWh/WKA = 1‘209 Windkraftanlagen
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
Es ist erkennbar, dass:
- von Anfang März bis Ende Oktober aufgrund der Solar-Dächer ein riesiger Überschuss an Stromproduktion
entsteht. Es entstehen bis zu mehr als 8 Mio. kWh/h nicht verwertbarer Strom. Natürlich wird an dieser Stelle auch gerne auf eine
mögliche Wasserstoff Produktion verwiesen. Dazu gibt es aber noch viele Fragen zur Machbarkeit und zur Rentabilität.
Der signifikanten Wasserbedarf wird aktuell noch gar nicht erkannt/diskutiert. Neukom schlägt hier eine Produktion von 2.8 TWh
Wasserstoff vor, der dann im Winter als „Saisonaler Speicher“ in Gaskraftwerken verbrannt werden könnte.
- im Hochsommer (JUL) der Strombedarf auch vollständig ohne Solar-Dächer und ohne Solar-Fassaden gedeckt werden kann.
- mit Wind- und Solarenergie ein extrem hoher Anteil an Flatterstrom entsteht. Zur generellen Regulierung der Netzstabilität stehen
aber nur noch die Speicherkraftwerke zur Verfügung (für kurzzeitige Bedarfsspitzen die Pumpspeicherwerke).
Es gilt zu bedenken, dass:
- die sog. „Energiestrategie 2050“ den Schwerpunkt bei den erneuerbaren Energien auf Solarstrom legt. Ein Fehler, denn die
Solarenergie hat in den wichtigen Wintermonaten eine eklatante Schwäche. Es scheint, das BFE hatte im 2017 diese Gewichtung
so gelegt in Anbetracht des Wissens, dass die Windenergie einen schweren Stand hat bei der Schweizer Bevölkerung.
- ab dem Spätherbst und über den Winter mit kürzeren und längeren Dunkelflauten zu rechnen ist. Diese Versorgungslöcher
müssten dann ebenfalls ausschliesslich durch die Speicherkraftwerke gedeckt werden (alternativ werden hinter vorgehaltener
Hand auch 6 grosse Gaskraftwerke zu je 500 MW diskutiert). Für die Speicherkraftwerke bedeutet dies, dass sie etwa das Dreifache
der heutigen Leistungsfähigkeit erbringen müssten. Gefragt sind also Volumina und Füllungsgrad der Speicherseen und die jeweils
den Speicherseen zugeordnete Turbinenleistung. Ob dies in genügendem Ausmass vorhanden ist, muss durch eine
Modellrechnung belegt werden und - falls erforderlich - ein weiterer Ausbau der Wasserkraft definiert werden.Falls dieser Ausbau
nicht möglich oder politisch nicht machbar sein sollte, verbleiben nur ein oder zwei Kernkraftwerke zu 1‘500 MW.
- von Anfang März bis Ende Oktober aufgrund der Solar-Dächer ein riesiger Überschuss an Stromproduktion
entsteht. Es entstehen bis zu mehr als 8 Mio. kWh/h nicht verwertbarer Strom. Natürlich wird an dieser Stelle auch gerne auf eine
mögliche Wasserstoff Produktion verwiesen. Dazu gibt es aber noch viele Fragen zur Machbarkeit und zur Rentabilität.
Der signifikanten Wasserbedarf wird aktuell noch gar nicht erkannt/diskutiert. Neukom schlägt hier eine Produktion von 2.8 TWh
Wasserstoff vor, der dann im Winter als „Saisonaler Speicher“ in Gaskraftwerken verbrannt werden könnte.
- im Hochsommer (JUL) der Strombedarf auch vollständig ohne Solar-Dächer und ohne Solar-Fassaden gedeckt werden kann.
- mit Wind- und Solarenergie ein extrem hoher Anteil an Flatterstrom entsteht. Zur generellen Regulierung der Netzstabilität stehen
aber nur noch die Speicherkraftwerke zur Verfügung (für kurzzeitige Bedarfsspitzen die Pumpspeicherwerke).
Es gilt zu bedenken, dass:
- die sog. „Energiestrategie 2050“ den Schwerpunkt bei den erneuerbaren Energien auf Solarstrom legt. Ein Fehler, denn die
Solarenergie hat in den wichtigen Wintermonaten eine eklatante Schwäche. Es scheint, das BFE hatte im 2017 diese Gewichtung
so gelegt in Anbetracht des Wissens, dass die Windenergie einen schweren Stand hat bei der Schweizer Bevölkerung.
- ab dem Spätherbst und über den Winter mit kürzeren und längeren Dunkelflauten zu rechnen ist. Diese Versorgungslöcher
müssten dann ebenfalls ausschliesslich durch die Speicherkraftwerke gedeckt werden (alternativ werden hinter vorgehaltener
Hand auch 6 grosse Gaskraftwerke zu je 500 MW diskutiert). Für die Speicherkraftwerke bedeutet dies, dass sie etwa das Dreifache
der heutigen Leistungsfähigkeit erbringen müssten. Gefragt sind also Volumina und Füllungsgrad der Speicherseen und die jeweils
den Speicherseen zugeordnete Turbinenleistung. Ob dies in genügendem Ausmass vorhanden ist, muss durch eine
Modellrechnung belegt werden und - falls erforderlich - ein weiterer Ausbau der Wasserkraft definiert werden.Falls dieser Ausbau
nicht möglich oder politisch nicht machbar sein sollte, verbleiben nur ein oder zwei Kernkraftwerke zu 1‘500 MW.
Energie-Flussdiagramme für ein Einfamilienhaus im Zürcher Unterland mit PV-Anlage (Solar-Dach)
Die Daten für die Diagramme basieren auf einer täglichen Registrierung aller gezeigten Werte.
Zu beachten ist:
- Der Energieverbrauchs des Hauses beträgt im Winter beinahe das Vierfache des Verbrauchs im Sommer.
- Im Winter muss der Grossteil des benötigten Stroms vom Netz bezogen werden. Es ist zu vermuten, dass alle Häuser unter
ähnlichen Bedingungen (Schweizer Mittelland) einen ebenso geringen Autarkiegrad aufweisen und im Winter trotz Solar-Dach
weiterhin das Versorgungsnetz belasten.
- Eine Überproduktion im Sommer durch Solardächer muss zukünftig gedrosselt werden, und es kann keine bzw. nur eine sehr
geringen Entschädigung erwartet werden.
- Der Energieverbrauchs des Hauses beträgt im Winter beinahe das Vierfache des Verbrauchs im Sommer.
- Im Winter muss der Grossteil des benötigten Stroms vom Netz bezogen werden. Es ist zu vermuten, dass alle Häuser unter
ähnlichen Bedingungen (Schweizer Mittelland) einen ebenso geringen Autarkiegrad aufweisen und im Winter trotz Solar-Dach
weiterhin das Versorgungsnetz belasten.
- Eine Überproduktion im Sommer durch Solardächer muss zukünftig gedrosselt werden, und es kann keine bzw. nur eine sehr
geringen Entschädigung erwartet werden.
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Profil des bezüglich Solartechnik optimal ausgerüsteten Hauses mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
2 PV-Anlagen: Leistung Gesamtanlage: 20.4 kWp Dachausrichtung: Ost, Süd, West, Nord
Energiespeicher: 2 Speicher total: 22.0 kWh
Heizung: Luft/Wasser Wärmepumpe
Warm-Wasser: Elektro-Boiler mit Solarthermie (2 Panels)
Belegung: 2-Personen Haushalt mit E-Bikes und Haus-Sauna
Investition: Sehr hoch
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
2 PV-Anlagen: Leistung Gesamtanlage: 20.4 kWp Dachausrichtung: Ost, Süd, West, Nord
Energiespeicher: 2 Speicher total: 22.0 kWh
Heizung: Luft/Wasser Wärmepumpe
Warm-Wasser: Elektro-Boiler mit Solarthermie (2 Panels)
Belegung: 2-Personen Haushalt mit E-Bikes und Haus-Sauna
Investition: Sehr hoch
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
Folgerungen und Konsequenzen
Von der Strategie zum Konzept
Die sog. „Energiestrategie 2050“ war im Jahr 2017 - diese ist so nicht realisierbar und muss neu definiert werden.
Heute, schon beinahe 10 Jahre später, ist es höchste Zeit diese „Strategie“ an die physikalischen und gesellschaftspolitischen Realitäten anzupassen und unmittelbar mit einem klaren Konzept zu ergänzen.
Strategie: wie soll das Ziel erreicht werden (Idee für den Weg zum Ziel)
Konzept: was genau soll erreicht werden und warum (Mengengerüst der benötigten Elemente mit Begründung)
Von der Strategie zum Konzept
Die sog. „Energiestrategie 2050“ war im Jahr 2017 - diese ist so nicht realisierbar und muss neu definiert werden.
Heute, schon beinahe 10 Jahre später, ist es höchste Zeit diese „Strategie“ an die physikalischen und gesellschaftspolitischen Realitäten anzupassen und unmittelbar mit einem klaren Konzept zu ergänzen.
Strategie: wie soll das Ziel erreicht werden (Idee für den Weg zum Ziel)
Konzept: was genau soll erreicht werden und warum (Mengengerüst der benötigten Elemente mit Begründung)
Generelle Begrenzung des Ausbaus von Solarenergie - Bedeutung der Windenergie
Ein grossmassstäblicher Ausbau der Solarenergie ist nur sinnvoll und ausbauwürdig, wenn die Solarenergie:
- lokal verwendet werden kann.
- zur saisonalen Speicherung Sommer -> Winter genutzt werden kann.
Um eine wirkungsvolle Unterstützung der Stromproduktion durch erneuerbare Energien zu erreichen, muss vermehrt auf Windenergie gesetzt werden. Der Ausbau muss aber im Einklang mit den demokratischen Rechten der Bürger und Standortgemeinden erfolgen.
Es ist zu vermuten, dass es einen eher geringeen Beitrag geben wird - aber immerhin einen Beitrag zum Winterstrom.
Ein grossmassstäblicher Ausbau der Solarenergie ist nur sinnvoll und ausbauwürdig, wenn die Solarenergie:
- lokal verwendet werden kann.
- zur saisonalen Speicherung Sommer -> Winter genutzt werden kann.
Um eine wirkungsvolle Unterstützung der Stromproduktion durch erneuerbare Energien zu erreichen, muss vermehrt auf Windenergie gesetzt werden. Der Ausbau muss aber im Einklang mit den demokratischen Rechten der Bürger und Standortgemeinden erfolgen.
Es ist zu vermuten, dass es einen eher geringeen Beitrag geben wird - aber immerhin einen Beitrag zum Winterstrom.
Vorschlag zur Neuregelung der Förderung und zum Schutz der Übertagungsnetze
Solar-Dächer:
- Investitionen in Solar-Dächer können noch für wenige Jahre durch einen einmaligen Förderbeitrag in einem engen Rahmen
unterstützt werden. Option: Keine Förderung.
- Die bisherige kostendeckende Einspeisevergütung (KEV/EVS) entfällt grundsätzlich.
Für Winterstrom - Anfangs November bis Ende Februar - ist eine Einspeisevergütung zu gewähren.
Netzausbau:
- Der Ausbau der Überragungsnetze hat lediglich im Rahmen der „natürlichen“ Bedarfszunahme zu erfolgen. Also unter
Berücksichtigung der zu erwartende Zunahme infolge E-Mobilität, Wärmepumpen, Rechenzentren, etc.
Einen übereiligen, extrem aufwändige Netzausbau, wie aktuell kolportiert wird, ist daher nicht notwendig.
- Die Werke müssen die Möglichkeit haben, zum Schutze der Netzstabilität, sämtliche Solaranlagen, die zu
Unzeiten Spitzenprduktion erzeugen, wegzuschalten. Das Prinzip heisst:
Kein Bedarf -> keine Einspeisung -> keine Vergütung
Dieses Prinzip gilt für sämtliche Solaranlagen - also für die Solar-Dächer wie auch für die alpinen Solaranlagen.
Solar-Dächer:
- Investitionen in Solar-Dächer können noch für wenige Jahre durch einen einmaligen Förderbeitrag in einem engen Rahmen
unterstützt werden. Option: Keine Förderung.
- Die bisherige kostendeckende Einspeisevergütung (KEV/EVS) entfällt grundsätzlich.
Für Winterstrom - Anfangs November bis Ende Februar - ist eine Einspeisevergütung zu gewähren.
Netzausbau:
- Der Ausbau der Überragungsnetze hat lediglich im Rahmen der „natürlichen“ Bedarfszunahme zu erfolgen. Also unter
Berücksichtigung der zu erwartende Zunahme infolge E-Mobilität, Wärmepumpen, Rechenzentren, etc.
Einen übereiligen, extrem aufwändige Netzausbau, wie aktuell kolportiert wird, ist daher nicht notwendig.
- Die Werke müssen die Möglichkeit haben, zum Schutze der Netzstabilität, sämtliche Solaranlagen, die zu
Unzeiten Spitzenprduktion erzeugen, wegzuschalten. Das Prinzip heisst:
Kein Bedarf -> keine Einspeisung -> keine Vergütung
Dieses Prinzip gilt für sämtliche Solaranlagen - also für die Solar-Dächer wie auch für die alpinen Solaranlagen.
Die Saisonale Speicherung
Die alles entscheidende Frage über Sinn und Nutzen eines grossmassstäblichen Ausbaus der Solarenergie lautet:
Wie kann der riesige Überschuss an Sommer-Solarstrom bis zum Winter gespeichert werden?
Dies wird auch als „Saisonale Speicherung“ bezeichnet. Die Schweiz hat tatsächlich eine reelle Chance eine solche saisonale Speicherung zu realisieren: Diese Chance dazu bieten die grossen Speicherseen der Speicherkraftwerke.
Dazu mein Konzeptvorschlag für eine sinnvolle Nutzung der Solarenergie. -> Link
Die alles entscheidende Frage über Sinn und Nutzen eines grossmassstäblichen Ausbaus der Solarenergie lautet:
Wie kann der riesige Überschuss an Sommer-Solarstrom bis zum Winter gespeichert werden?
Dies wird auch als „Saisonale Speicherung“ bezeichnet. Die Schweiz hat tatsächlich eine reelle Chance eine solche saisonale Speicherung zu realisieren: Diese Chance dazu bieten die grossen Speicherseen der Speicherkraftwerke.
Dazu mein Konzeptvorschlag für eine sinnvolle Nutzung der Solarenergie. -> Link
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm bitte genau lesen mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
Gefordert werden die Speicherkraftwerke und nicht die Pumpspeicherwerke.
Pumpspeicherwerke dienen zum kurzzeitigen Ausgleich von Lastspitzen im Netz, haben eher kleine Speicherbecken, die regelmässig geleert und wieder gefüllt werden, und können daher nicht als Langzeitspeicher genützt werden.
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
Gefordert werden die Speicherkraftwerke und nicht die Pumpspeicherwerke.
Pumpspeicherwerke dienen zum kurzzeitigen Ausgleich von Lastspitzen im Netz, haben eher kleine Speicherbecken, die regelmässig geleert und wieder gefüllt werden, und können daher nicht als Langzeitspeicher genützt werden.
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
D. h. parallel mit dem Ausbau der Solarenergie muss im Gleichschritt auch der Ausbau der Speicherseen erfolgen (Erhöhen der Staumauern). Die Aufgabe der Solarenergie wird es dann sein, diese Speicherseen auf einem stetig optimalen Füllungsgrad zu halten.
Alpine Freiflächen-Solaranlagen sollen somit nur in unmittelbarer Nähe zu den heute bestehenden Speicherseen errichtet werden (und natürlich auch nahe bei grossen Verbraucher-Zentren). Eine andere Option ist sowohl Solaranlage wie auch Speichersee innerhalb des gleichen Projektes zu realisieren. Exemplarisches Beispiel dafür ist das Projekt Grengiols-Solar mit dem zugeordneten Chummensee als Langzeitspeicher.
Mit aller Deutlichkeit muss gesagt werden, dass es zur saisonalen Energiespeicherung in Speicherseen (Speicherkraftwerke) keine anderen realistischen Alternativen gibt. Gelegentlich gehandelte Ideen wie Wasserstoff-Speicherung oder Batteriespeicher sind für die geforderte Grössenordnung technologisch, wirtschaftlich und seitens der geforderten Ressourcen unrealistisch. Es ist zu vermuten, dass die im Mantelerlass definierten Projekte für die notwendige Transformation von Sommer-Solarstrom nicht ausreichen werden. Aus meiner Sicht ist es dringend geboten, dass die öffentlich-rechtlichen Stromkonzerne nun endlich eine Modellrechnung vorlegen, welche die geforderten Volumina für Speicherseen und zugeordneter Turbinenleistung aufzeigen. Dies geht ohne Forschung, ohne KI und ohne Salärerhöhungen - es muss einfach nur gemacht werden. Bis dato fehlt jegliche öffentlich zugängliche konkrete Aussage, wie mit der bisherigen Strategie - Solarenergie als schwergewichtiger Lieferant an erneuerbaren Energien - der Strombedarf im Winter erbracht werden kann. Insbesondere natürlich auch während Dunkelflauten.
Alpine Freiflächen-Solaranlagen sollen somit nur in unmittelbarer Nähe zu den heute bestehenden Speicherseen errichtet werden (und natürlich auch nahe bei grossen Verbraucher-Zentren). Eine andere Option ist sowohl Solaranlage wie auch Speichersee innerhalb des gleichen Projektes zu realisieren. Exemplarisches Beispiel dafür ist das Projekt Grengiols-Solar mit dem zugeordneten Chummensee als Langzeitspeicher.
Mit aller Deutlichkeit muss gesagt werden, dass es zur saisonalen Energiespeicherung in Speicherseen (Speicherkraftwerke) keine anderen realistischen Alternativen gibt. Gelegentlich gehandelte Ideen wie Wasserstoff-Speicherung oder Batteriespeicher sind für die geforderte Grössenordnung technologisch, wirtschaftlich und seitens der geforderten Ressourcen unrealistisch. Es ist zu vermuten, dass die im Mantelerlass definierten Projekte für die notwendige Transformation von Sommer-Solarstrom nicht ausreichen werden. Aus meiner Sicht ist es dringend geboten, dass die öffentlich-rechtlichen Stromkonzerne nun endlich eine Modellrechnung vorlegen, welche die geforderten Volumina für Speicherseen und zugeordneter Turbinenleistung aufzeigen. Dies geht ohne Forschung, ohne KI und ohne Salärerhöhungen - es muss einfach nur gemacht werden. Bis dato fehlt jegliche öffentlich zugängliche konkrete Aussage, wie mit der bisherigen Strategie - Solarenergie als schwergewichtiger Lieferant an erneuerbaren Energien - der Strombedarf im Winter erbracht werden kann. Insbesondere natürlich auch während Dunkelflauten.
Die Aufgabenstellung für die Modellrechnung heisst ganz einfach:
Z. B. Welche Stromquellen liefern am 18.Dezember 2050 um 22:00 Uhr den zu dieser Zeit erforderlichen Strom?
Als Grundlagen könnten verwendet werden:
1) Das in der Präsentatin Neukom vorgeschlagene Mengenerüst.
2) Wasserbau: - Alle im Mantelerlass definierten Projekte sind erfüllt
- Speicherseen sind ganzjährig gefüllt. Turbinenleistung gemäss aktuellem Stand (2025).
3) Solar und Wind: - Wetterdaten von Meteo-Schweiz und vom Agorameter
- 900 bis 1'200 Windkraftanlagen an Standorten gemäss den kantonalen Richtplänen (Eignungsgebiete)
Optionale Fragestellungen:
a) Welches Ergebnis zeigt das Modell bei einer Z. B. dreitägigen Dunkelflaute?
b) Welches Ergebnis zeigt das Modell, wenn aufgrund des politisch Machbaren nur 50% des von Neukomm vrgeschlagenen
Mengengerüsts erfüllt werden?
Z. B. Welche Stromquellen liefern am 18.Dezember 2050 um 22:00 Uhr den zu dieser Zeit erforderlichen Strom?
Als Grundlagen könnten verwendet werden:
1) Das in der Präsentatin Neukom vorgeschlagene Mengenerüst.
2) Wasserbau: - Alle im Mantelerlass definierten Projekte sind erfüllt
- Speicherseen sind ganzjährig gefüllt. Turbinenleistung gemäss aktuellem Stand (2025).
3) Solar und Wind: - Wetterdaten von Meteo-Schweiz und vom Agorameter
- 900 bis 1'200 Windkraftanlagen an Standorten gemäss den kantonalen Richtplänen (Eignungsgebiete)
Optionale Fragestellungen:
a) Welches Ergebnis zeigt das Modell bei einer Z. B. dreitägigen Dunkelflaute?
b) Welches Ergebnis zeigt das Modell, wenn aufgrund des politisch Machbaren nur 50% des von Neukomm vrgeschlagenen
Mengengerüsts erfüllt werden?
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm provisorische weitere Struktur mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
6.1.1 Prioritäten setzen
6.1.2 Verantwortlichkeiten regeln und zuteilen
6.1.3 „Energiestrategie 2050“: Quo vadis? Auf dem Weg von der Strategie zum Konzept
6.1.4 Nachweis der Tauglichkeit eines neuen Konzeptes im Rahmen einer Modellrechnung
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
6.1.1 Prioritäten setzen
6.1.2 Verantwortlichkeiten regeln und zuteilen
6.1.3 „Energiestrategie 2050“: Quo vadis? Auf dem Weg von der Strategie zum Konzept
6.1.4 Nachweis der Tauglichkeit eines neuen Konzeptes im Rahmen einer Modellrechnung
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm